Klein Adrian arbeitet schwerZamira fühlt sich sichererAndres hat einen neuen Arbeitsbereich
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Yusef sollte in der Schule sein
Yusef mag sich groß und stark wie ein Mann verhalten, weil er muss. Aber er ist ein Junge, der in die Schule gehört. Statt dessen, muss er bis spät abends in einem Handwerksladen im Libanon arbeiten. Wie hundert Millionen von Kindern auf der Welt wird ihm eines seiner wertvollsten Rechte verweigert - die Grundausbildung, die ihm eine bessere Zukunft ermöglichen würde.

Mehr als 250 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren werden nach Angaben einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen, der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Viele dieser Kinder arbeiten unter schrecklichen Bedingungen und werden ihres Grundrechtes auf Bildung beraubt.

Die große Zahl der Jungen und Mädchen, die in gefährlichen Minen schuften, zur Prostitution verkauft werden, und gezwungen werden, bis in die späten Abendstunden als Hausangestellte, in Plantagen und ausbeuterischen Betrieben zu arbeiten, hat die Regierungen und die Gesellschaft zunehmend auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam gemacht.

Die ILO und ihr Internationales Programm zur Beseitigung der Kinderarbeit (IPEC) hat eine weltweite Kampagne ins Leben gerufen, um die Regierungen zur Ratifikation der Konvention über die schlimmsten Formen von Kinderarbeit zu drängen. Dieser Vertrag ruft zu “sofortigen und wirksamen Maßnahmen zum Verbot und zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit als ein Anliegen höchster Dringlichkeit“ auf.

Um die Kinderarbeit erfolgreich zu beenden, hilft die ILO arbeitenden Kindern und ihren Familien alternative Lebensunterhaltsquellen zu entwickeln.

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Foto: UN